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"Vor einem halben Jahr sah ich einen Fernsehbericht über
Mietnomaden. Ich habe herzlich gelacht, wie man so dumm sein kann,
auf solche Leute reinzufallen. Jetzt haben wir selber welche im
Haus", so wird ein Kleinvermieter in "Mietnomaden: Von
A(bschreckung) bis Z(wangsräumung)" zitiert. Das Buch von Claas
Möller und Olaf Schneider ist im Verlag Haus und Grund erschienen
und kostet 11,95 Euro. Selbst wenn ein Mieter anfangs sympathisch und solvent erscheint, ist nicht vorhersehbar, ob er auch in Zukunft die Miete bezahlen kann und will. Man sieht es ihm auch nicht an, wie er mit dem Wohnraum umgehen wird und ob er die Miete zahlen kann. Allerdings lässt sich die Solvenz von Mietinteressenten recht gut feststellen. Nicht nur Wohnungsunternehmen können das, sondern auch Kleinvermieter. Der Ratgeber sagt wie. Er nennt auch die typischen Kennzeichen, an denen Mietnomaden schon im Vorfeld zu erkennen sind. So haben sie oftmals kein Klingel- oder Briefkastenschild und kein festes Telefon. Oftmals haben sie es besonders eilig mit dem Einzug. Wie können Vermieter den Schaden begrenzen, wenn die Miete bereits ausbleibt? Was in der Berichterstattung über Mietnomaden 2005 zu kurz kam, ist hier anschaulich erläutert: ohne Juristenchinesisch, allerdings mit den Aktenzeichen, wo sie nötig sind. | Wir setzen Sie ins richtige Licht |
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